8. Spieltag - DCU 2. Bundesliga Nord

Morenden weiterhin auf der Pole-Position!

VfB Eintracht Fraureuth (5088) : CKC Morenden Bayreuth (5291)

Nach dem doch recht lebhaften Spiel in Pößneck führte diesmal der Weg ins sächsische Fraureuth. Wie auch in Pößneck ist auch in Fraureuth das Geläuf sehr anspruchsvoll, die Fraureuher Kegelanlage ist die schwierigste der 2. Bundesliga Nord, hier muss erst mal ein Ergebnis gespielt werden. Doch Morenden kommt ja selbst von solch einer Anlage und hat sich bisher schon immer gut in Fraureuth präsentiert. Doch Ergebnisse auf hohem Niveau werden hier eher Seltenheit bleiben, ein Resultat um die 5300 Kegel ist hier schon großes Kino. Das Spiel fand jederzeit freundschaftlich und fair statt unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Dierk Seifert, so macht Kegeln Spaß. Auch die Stimmung im Fraureuther Hexenkessel war wieder hervorragend, eigentlich Schade das bei dem guten Verhältnis beider Vereine einer der Verlierer sein muss. Aber so ist es halt mal im Sport einer gewinnt und einer verliert.

Zu Beginn stand das Spiel auf der Seite von Fraureuth, die Sachsen kamen besser aus den Startlöchern und lagen schnell über 70 Kegel im Vorsprung. Eine bittere Pille für die Morenden Startspieler, doch Stefan Landmann (898) und Stefan Kullmann (886) gaben sich nicht geschlagen und fighteten Pirmin Sorber (841) und Christian Schuhmann (862) noch nieder. Je stärker die Bayreuther wurden umso mehr bauten die Einheimischen ab, so konnte Stefan Landmann noch 57 Kegel erbeuten und sein Partner Stefan Kullmann legte weitere 24 Kegel drauf. 81 Kegel Vorsprung wurden somit an die Mittelachse übergeben. Hier trafen Steffen Hönninger (882) auf Armin Sonntag (846) und Renè Ott (852) auf Alec Werler (800). Steffen Hönninger und die Fraureuther Bahn waren bisher keine Freunde doch diesmal klappte es und Steffen überzeugte mit einer guten Leistung und dem Gewinn von 36 Kegel. Auch Frischling Renè Ott machte seine Sache beim ersten Auftritt in Fraureuth sehr ordentlich. Der Taktik Fuchs Teamchef Rüdiger Niebergall gab René Ott diesmal den Vorzug vor Martin Schreglmann und wurde nicht enttäuscht, den auch Ott konnte sich mit 52 Kegel bei Alec Werler bedienen, der diesmal kein Bein auf die Bahn brachte. 169 Kegel wurde dem Schlusspaar übergeben, da schien sich eine weitere bittere Niederlage für die Hausherren anzubahnen. Doch auch das Morenden Schlusspaar lies zunächst einiges liegen, so dass Fraureuth Holz auf Holz aufholen konnte, doch auch hier drehte sich das Spiel dann wieder und das Morenden Schlusspaar zog souverän durch. Julian Böhm (895) lies trotz ungewohnt vieler Fehler Williy Schumann (844) keine Chance und besiegte ihn mit 51 Kegel. Als einzigen Fraureuther blieb es Martin Weber vorbehalten Kegel gut zu schreiben. Er duellierte sich mit dem Morenden Michael Prill (878), der Wagnerstädter spielte etwas mit angezogener Handbremse und hatte gerade im Räumen ungewohnte Schwierigkeiten, so kam es wie es kommen musste er unterlag Martin Weber mit 16 Kegel. Dies war aber nur ein kleiner Schönheitsfleck, Der CKC Morenden Bayreuth überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einigen brillanten Bahnen, wie z.B. die 244 von Stefan Landmann oder die 245 von Stefan Kullmann und 241 Steffen Hönninger, Seltenheitswert in Fraureuth, aber auch hier kann so etwas gespielt werden. Jetzt ist erst mal spielfrei angesagt bis in 2 Wochen in Bayreuth das Spitzenspiel gegen den PSV Franken Neustadt steigt.

Stimmen zum Spiel:

Rüdiger Niebergall (Teamchef CKC Morenden)
Heute war es ein angenehmeres Kegeln als letzte Woche, da sieht man, dass Spiele auch ohne Stress gehen. Bei meiner Mannschaft möchte ich mich heute auch bedanken, eine so geschlossene Mannschaftsleistung auf so einer Bahn, das ist nicht leicht, da muss ich sagen Hut ab. Für Fraureuth gilt, ihr müsst noch ein bisschen trainieren, habe ich festgestellt (Augenzwinkern). Ich hoffe für euch das ihr eure Leistungen wieder in Griff bekommt.

Armin Sonntag (Spielführer VFB Eintracht Fraureuth)
Glückwunsch zu eurer geschlossenen Mannschaftsleistung, das spielt hier nicht jeder. Das spiegelt auch den Tabellenstand wieder, zu uns gibt es nicht viel zu sagen, außer dass der Martin sein Zeug gemacht hat. Ich hoffe, wenn wir uns im neuen Jahr wieder sehen das wir keglerisch auf einem besseren Niveau sind.