5. Spieltag DCU Bayernliga

Morenden 2 weiter im Lernmodus!

1.FC Schwarzenfeld (4961) : CKC Morenden Bayreuth 2 (4773)

Morenden 2 ist auch weiterhin von Ausfällen gebeutelt und beißt sich von Woche zu Woche durch. In der dritten Auswärtspartie hintereinander führte der Spielplan diesmal ins oberpfälzische Schwarzenfeld. Die mit Abstand brutalste Bahn der gesamten DCU forderte auch diesmal wieder seine Opfer. Kein Morendenspieler konnte annähernd seine normale Leistung abliefern, sicherlich fehlten diesmal immer noch einige starke Spieler, doch ob es dann viel mehr geworden wäre, man weiß es nicht. So plagten sich alle in der Bahn und auch die Heimmannschaft spielte ein schwaches Ergebnis und wäre an diesem Tag schlagbar gewesen. Doch das große Manko von Morenden 2 schlug wieder zu, 88 Fehler sprechen eine mehr als deutliche Sprache, mit so vielen Fehlern kann man keine Spiele gewinnen. Am Abräumen muss schwer gearbeitet werden, damit die Zweite endlich ihre ersten Punkte einfahren kann.

Im Startpaar musste sich Tobias Lerner (812) mit 24 Kegel Matthias Moissl (836) geschlagen geben. Mit diesem schwachen Ergebnis sollte der Bayreuther sogar bester seiner Mannschaft bleiben, unglaublich. Über Christian König (765) brach es noch schlimmer herein, nach gutem Start verflachte aber sein Spiel immer mehr und so gab es eine 84 Kegel Niederlage gegen den jungen Lukas Mohr (849). Auch der sonst so starke Justin Schreiner (801) fand kein Mittel gegen die Bahn, er konnte aber gegen Gerhard Lottner (787) wenigstens 14 Kegel gutschreiben. Der „Oldie“ der Mannschaft Herbert Lerner (805) spielte auch wieder die 200 Kugeln durch und avancierte hinter seinem Sohn Tobias noch als zweitbester. Doch musste auch er sich seinem Gegner beugen und büßte gegen Fabian Uhlig (851) 46 Kegel ein. Im Schlusspaar mühte sich der zweite Senior Peter Schobert (793) gegen Stefan Ostler (851). Da aber auch der Star der Oberpfälzer an diesem Tag seine Probleme hatte gingen nur 58 Kegel an die Oberpfälzer verloren. Zum Schluss musst auch René Ott (797) die gnadenlose Härte der Bahn anerkennen, er besiegte zwar Claudia Schanderl (787) mit 10 Kegel doch änderte dies auch nichts mehr an der verdienten Niederlage, mit so vielen Fehlern gewinnt man auf keiner Bahn. Jetzt heißt es Mund abwischen und im endlich ersten Heimspiel wieder alte Qualitäten zeigen, denn es kommt ein Favorit der Liga, die Schnitzgögger aus Stadtsteinach. Gegen die oberfränkischen Nachbarn wird man schon alles auspacken müssen um zu bestehen.