18. Spieltag- DCU 2. Bundesliga Nord

Morenden verliert das Oberfrankenderby!

PSV Franken Neustadt (5562) : CKC Morenden Bayreuth (5457)

Und wieder ein Spitzenkampf, diesmal duellierten sich die beiden punktgleichen Führenden der 2. Bundesliga Nord, ein Sieg würde beiden die Tore Richtung Meisterschaft oder Relegation etwas weiter öffnen. In dieser spanenden und ausgeglichenen Liga zählen Auswärtssiege doppelt. Deshalb wollte der CKC Morenden natürlich alles versuchen bei den sehr starken Neustädtern zu punkten. Das dies nicht leicht werden würde war jedem bewusst und aktuell hat Morenden doch in einigen Mannschaftsteilen Schwächen. Dies galt es diesmal zu kompensieren um erfolgreich aus der Puppenstadt zurückzukehren. Das Spiel fand vor einer großen Kulisse statt und beide Fan Lager lieferten sich stimmgewaltige Duelle. Das Feld war also für den Spitzenkampf im Oberfrankenderby bestellt.

Zunächst sprach im Startpaar alles für den CKC Morenden, Andreas Schäffler (946) und Steffen Hönninger (898) kamen zunächst besser ins Spiel als ihre Gegner. Doch mit zunehmender Dauer des Spieles legten die beiden Neustädter ihre sichtliche Nervosität ab und wurden immer stärker. So musste sich Andreas Schäffler sich doch noch Jürgen Bieberbach (958) mit 12 Kegel beugen. Steffen Hönninger kämpfte zwar verbissen musste aber neidlos die Überlegenheit vom Michael (MiLo) Lohrer (951) anerkennen, der Schnittbeste der „Franken“ zeigte wieder das er zurecht vorne steht, er ließ Steffen Hönninger mit 53 Kegel stehen. 65 Kegel nach dem Startpaar, das hatte man sich anders vorgestellt. Jetzt musste das Mittelpaar was bringen. Doch leider blieb der Wunsch der Vater des Gedankens. Benjamin Schäffler (408) kann aktuell den Leistungen in der Liga nicht folgen und wurde nach 100 Kugel durch Martin Schreglmann (444) ersetzt. Ein gefährliches Spiel da auch er zuletzt nicht überzeugen konnte, aber er zeigte ein ordentliches Spiel und hielt den Verlust mit 18 Kegel gegen Sascha Hammer (870) noch gering. Der gute Stefan Landmann (910) ließ sich durch die Leistungen auf der Nachbarbahn etwas ablenken und konnte deshalb nicht sein ganzes Potential ausspielen und musste sich dadurch Dietmar Gäbelein (933) mit 23 Kegel beugen. Somit steigerte sich der Rückstand auf insgesamt 106 Kegel. Auf 200 Kugel ein Rückstand der aufholbar ist, dass Bayreuther Schlusspaar war auch gewillt das kleine Wunder noch zu schaffen. Doch der Kegelgott war diesmal nicht auf Morendenseite. Julian Böhm (903) versuchte wieder alles und fightete bis zum Schluss, doch reichte es gegen Jochen Geiger (913) leider nicht zur Aufholjagd. Julian Böhm unterlag mit 10 Kegel. So blieb es einzig dem starken Michael Prill (948) vorbehalten seinen Durchgang zu gewinnen. Er erspielte sich gegen Thorsten Kockmann (937) 11 Kegel aber zu mehr als zur kleinen Ergebnis Korrektur reichte seine gute Leistung nicht mehr. Morenden musste neidlos die Überlegenheit der „Puppenstädter“ anerkennen. Jetzt heißt es „Mund abwischen und weiter fighten“, diese Niederlage tut zwar weh ist aber noch kein Beinbruch, da auch die Konkurrenz patzte. Morenden wird sich personell für die letzten Spiele nochmal verstärken um vielleicht doch noch den Coup zu landen.
Erwähnenswert ist auch noch der sehr freundschaftliche Umgang beider Mannschaften trotz aller Rivalität und auch das gemeinsame Essen nach dem Spiel unterstreicht dies, Neustadt wahr ein super Gastgeber.

Das Restprogramm:
SPT 19, CKC Morenden Bayreuth 1- SKG Bad Soden-Salmünster 1, Samstag, 03.03.2018
SPT 20, Ohrdrufer KSV 1- CKC Morenden Bayreuth 1, Sonntag, 18.03.2018
SPT 21, CKC Morenden Bayreuth 1- TSV Eisenberg 1, Samstag, 24.03.2018
SPT 22, KV Bad Langensalza 1- CKC Morenden Bayreuth 1, Samstag, 07.04.2018

Stimmen zum Spiel:
Rüdiger Niebergall (Teamchef CKC Morenden)
Dass es schwer werden würde wussten wir und leider haben wir aktuell auch noch im Mittelpaar leichte Probleme, so dass wir keinen Druck ausüben konnten. Mir bleibt weiter nichts übrig als Neustadt zum Sieg zu gratulieren.

Jürgen Bieberbach (Spielführer PSV Franken Neustadt)
Nach anfänglicher Nervosität kamen wir immer besser ins Spiel und ließen auch durch eine geschlossene Leistung keine große Angriffsfläche. Bayreuth bot eine starke Leistung auf unserer Bahn, aber meine Mannschaft hatte trotzdem die Nase vorn und hat verdient gewonnen.