CKC Morenden Bayreuth musste in der 2. Runde des DCU Pokal die Reise nach Baden-Württemberg antreten. Dort traf man auf den Gastgeber SG Königsbach, den KK Einigkeit Elxleben und auf die SG VK / 13er Waldhof. In diesem Teilnehmerfeld war der CKC Morenden klassenhöchste Mannschaft und als Favorit zu betrachten. Doch in diesem Wettbewerb sagt dies nicht allzu viel aus. Denn auf die Kurzdistanz und den Vierermannschaften kommt die Tagesform der einzelnen Spieler noch mehr zum Tragen. Alle Teilnehmer sind in der Lage Top Ergebnisse zu spielen, deshalb ist der Favorit eigentlich nur auf dem Papier dominant. Es entwickelte sich auf jeden Fall ein heiß umkämpftes Turnier mit teilweise sehr guten Leistungen und einer super Stimmung. Die SG Königsbach präsentierte sich als guter Gastgeber und zusammen mit der Schiedsrichterin wurde das Turnier ohne Vorkommnisse souverän abgewickelt. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, aber für den CKC Morenden Bayreuth mit dem falschen Ausgang des Turniers.

„Geburtstagskind“ Steffen Hönninger (454) durfte als Erster ran und da merkte man schon das die Bahn zwar gut läuft aber doch auch speziell gespielt werden will. Leider lies Steffen wie auch seine Kameraden zu viele Kegel in die Vollen liegen, da wäre viel mehr drin gewesen. Nach dem ersten Durchgang belegte man einen noch verheißungsvollen dritten Platz mit nur 5 bzw. 12 Kegel Rückstand auf Platz 1 und 2. Als zweiter Starter trat Michael Prill (470) an, er schraubte das Ergebnis nach oben, hatte aber auch harte Konkurrenz. Die beiden Führenden bauten ihren Vorsprung noch weiter aus. Elxleben verweilte durch 490 Kegel auf Platz 1 und die Heimmannschaft die SG Königsbach nutzte den Heimvorteil für Platz 2. Der Rückstand von Morenden Bayreuth wuchs auf 13 und 32 Kegel an. Eigentlich alles machbar, wenn man die Bahn annimmt. Doch Martin Schreglmann (451) hatte Schwierigkeiten in die Vollen, zwar räumte er stark, doch wie schon einleitend berichtet ließ man zu viel in die Vollen liegen. Jetzt kam auf einmal auch die 13er Waldorf ins Spiel, mit der Tagesbestleistung von 505 Kegel schob Dirk Hildenbrand seine Mannschaft auf Platz 1 und das Feld rückte noch enger zusammen. Nur 3 Kegel hinter dem Führenden lauerten die Thüringer aus Elxleben, Platz drei mit 8 Kegel Rückstand belegten die Oberfranken aus Bayreuth und die Gastgeber waren mit 24 Kegel Rückstand auf einmal letzter. Nun musste der letzte Durchgang über das Weiterkommen entscheiden, die Spannung stieg und war schon fast spürbar. Für Bayreuth ging Stefan Landmann (435) an den Start und erwischte keinen guten Tag, vielleicht lag es auch an dem Stress den er hatte, denn er und Martin Schreglmann mussten aufgrund einer anderen Kegelveranstaltung separat nachfahren. Stefan Landmann konnte den Gegnern nicht folgen, so sicherten sich Königsbach und Elxleben im Endspurt mit starken Ergebnissen das Weiterkommen, Gratulation an beide Mannschaften und viel Glück im Achtelfinale. Für Morenden Bayreuth bleibt nur „außer Spesen nichts gewesen“, schade auf ein Neues beim nächsten Mal. Jetzt heißt es sich auf die letzten Spiele in der Liga zu konzentrieren, den ein Platz auf dem Treppchen sollte Pflicht sein.

Teilnehmer:
CKC Morenden Bayreuth (2. Bundesliga Nord)
SG Königsbach (BA-LandesLiga1)
SG VK / 13er Waldhof (BA-Verbandsliga)
KK Einigkeit Elxleben 1988 (TH-Oberliga Mitteldeutschland)



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