Auch der CKC Morenden bleibt von der Grippewelle nicht verschont so musste man auf Julian Böhm und Heiko Bleicher krankheitsbedingt verzichten. Was natürlich schon eine Schwächung der Mannschaft bedeutet. Vor allem zu Hause zeigten doch einige Akteure nicht gekannte Schwächen und da fällt jeder Ausfall doppelt schwer. So hieß es für die übrigen Spieler in die Hände spucken und den Kampf annehmen. Zu Gast war diesmal der SV Geraberg der sich leider nur knapp über den Abstiegsplätzen hält. Die sympathischen Sportskameraden aus Thüringen müssen doch noch öfter Lehrgeld bezahlen und kämpfen um den Klassenerhalt. Der CKC Morenden drückt auf jeden Fall die Daumen das es mit dem Klassenerhalt klappt, denn Geraberg ist immer eine Reise wert.

Zu Beginn sah es schon wieder nach einem haarigen Spielverlauf aus. Stefan Landmann (901) startete verhalten, er konnte sich aber aufgrund einer guten Räumleistung gegen Matthias Röser (879) mit 22 Kegel durchsetzen. Eigentlich ein guter Start, wenn nicht sein Partner immer noch mit einer Heimkrise zu kämpfen hätte. Stefan Kullmann (851) findet aktuell kein Mittel seinem Heim-Tief zu entgehen. Er musste Andre Böhm (897) mit 46 Kegel ziehen lassen. Schon wieder ein Rückstand wohin würde es diesmal führen? Auch im Mittelpaar viel Licht und Schatten. Einzig Martin Schreglmann (900) zeigte in den Paarungen Zweitliga Niveau, er zerlegte seinen Gegner Steven Eißer (830) mit 70 Kegel. Doch leider kam Ersatzmann Benjamin Schäffler (400) nach starkem Start überhaupt nicht mehr zurecht und wurde gegen einen weiteren Spieler der zweiten Mannschaft ersetzt. Doch auch Rene Ott (415) konnte sein Potential nicht auf die Bahn bringen, deutlich war ihm die Nervosität anzumerken in seinem ersten Spiel in der ersten Mannschaft. So unterlag das Duo gegen den ebenfalls nicht überzeugenden Nico Seifert (833) mit 18 Kegel, danke den Ersatzleuten für ihren kurzfristigen Einsatz. So blieb dem Schlusspaar noch ein Vorsprung von 28 Kegel, würde das diesmal ausreichen? Teamchef Niebergall gezwungen durch den Ausfall von Julian Böhm musste auch das Schlusspaar umstellen, er beorderte diesmal den zurzeit bärenstarken Steffen Hönninger in die verantwortungsvolle Position. Mit den Worten von John „Hannibal“ Smith „Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert“ gelang auch dieser Plan. Der aufgezwungene Versuch klappt voll und ganz, Steffen Hönninger (929) zeigte sich wieder glänzend aufgelegt, geringe Defizite im Räumen machte er mit megastarken Vollen wett. So distanzierte er Tino Perlt (874) mit 55 Kegel. Auch sein Partner die „Maschine“ Michael Prill (898) ließ keine Zweifel am Sieg aufkommen. Er sorgte für einen Gewinn von 50 Kegel gegen Florian Leihbecher (848) und besiegelte damit den Sieg für den CKC Morenden Bayreuth, dies bedeutet auch gleichzeitig den Sprung auf Platz 4 in der Tabelle und Punktgleichheit mit dem dritten Tabellenplatz. Allerdings ist die Relegation immer noch 4 Punkte entfernt. Es wird noch ein spannender Showdown in dieser Liga sowohl nach oben, als auch in den unteren Regionen.

Stimmen zum Spiel:
Rüdiger Niebergall (Teamchef CKC Morenden)
Geraberg hatte lange geführt, dass es dann noch so deutlich wird lag an unserem Schlusspaar die wieder stark spielten. Geraberg ist natürlich jetzt auch im Strudel und braucht dringend einen Sieg, sonst wird es eng.

Tino Perlt (Spielführer SV Geraberg)
Morenden hat verdient gewonnen, zum Ende war es doch recht deutlich, im letzten Block hatten wir keine Chance mehr gehabt. Ihr habt voll angezogen und wir konnten nicht mitgehen. Wir müssen jetzt noch ein paar Pünktchen sammeln und werden sehen wie es nächste Saison aussieht.

Das Restprogramm:

Ohrdrufer KSV 1 - CKC Morenden Bayreuth 1, Sonntag, 10.02.2019, 12:30 Uhr

CKC Morenden Bayreuth 1 - VfB Eintracht Fraureuth 1, Samstag, 23.02.2019, 12:00 Uhr

KV Bad Langensalza 1 - CKC Morenden Bayreuth 1, Samstag, 09.03.2019, 11:30 Uhr

CKC Morenden Bayreuth 1 - KSV Mechterstädt 1, Samstag, 16.03.2019, 12:00 Uhr



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